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Die griechische Polizei drängt Geflüchtete dazu Pushbacks durchzuführen

Pushbacks sind seit Jahren brutale politische Realität an den euroöischen Außengrenzen, doch nun geht die griechische Polizei noch einen Schritt weiter


Wie tief kann Europa noch sinken? Jahrelang hat die Europäische Union weggeschaut, wenn es um Menschenrechtsverletzungen an ihren Außengrenzen ging. Doch was jetzt ans Licht gekommen ist, ist an Perfidie und Grausamkeit nicht zu überbieten und eines europäischen Landes unwürdig.


Nach den Recherchen einer internationalen Gruppe von Journalisten verschiedener Zeitungen setzt die griechische Polizei gefangene Flüchtlinge ein, um Push-Backs am Grenzfluss Evros durchzuführen. Die Menschen, die als Handlanger unterwegs sind, leben unter sklavenähnlichen Bedingungen, erhalten kein regelmäßiges Essen und dürfen die Polizeistationen nur nachts verlassen, um ihre grausame Arbeit zu verrichten.


Einige der Menschen sind schon seit Jahren unterwegs und haben bereits mehrmals erfolglos versucht, die Grenze zu überqueren. Sobald sie festgenommen sind, werden sie von der Polizei geschlagen, ihre Habseligkeiten werden ihnen abgenommen und es wird ihnen ein Angebot gemacht: kein Gefängnis und ein 30-tägiges Visum für Griechenland. Im Gegenzug müssen sie auf dem Evros Pushbacks machen, bis sie freigelassen werden.


Es ist beschämend. Uns fehlen die Worte. Wie kann ein Staat Schutzsuchende erpressen und sie zu Sklaven degradieren? Wo sind die sogenannten europäischen Werte an den Außengrenzen? Wo bleibt der Aufschrei?


Wir fordern ein sofortiges Ende aller Push-Backs an den europäischen Außengrenzen und sicheres Geleit für alle.

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